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Meine Geschichte von Dominik Hofmann

 

 

 Dominik H.s Avatar

 

 

Gründer von „Angst nein danke“

 

Angefangen hat alles 2009 mit einem Bandscheibenvorfall, der mir ein Jahr lang sehr große Schmerzen im Rücken und in meinem rechten Bein bereitete.

Wahrscheinlich hatte ich schon sehr viel früher Probleme mit der Psyche, aber diagnostiziert wurde erst 2009. Gegen Mitte des Jahre 2009 bekam ich Herzrhythmussstörungen, als ich dies bemerkte, bekam ich die erste Panikattacke in meinen Leben. Ich bereute, nicht gläubig zu sein, da ich mich nun mit nichts trösten könnte, wenn ich nun sterbe. Ich hatte Todesangst und war mir fast sicher, nun sterben zu müssen. Nach mehreren Panikattacken und Notfall Ambulanz-Besuchen wurde mir die Psychiatrie nahegelegt. Ich war keinesfalls geschockt, sondern sogar froh, wo hingehen zu können und nicht schon wieder damit vertröstet zu werden, dass es mir eh gut gehe.

Bei diesem Aufenthalt wurde bei mir Angst und Panikstörung sowie ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung diagnostiziert.

 

Anfangs wurden mir Benzos mitgegeben, doch meine Angst war zu groß, sie halfen fast gar nicht. Aus großer Angst heraus beschloss ich Benzos mit Alkohol zu mischen, denn wenn ich schon abtreten müsse (ich war mir ja bei jeder Attacke sicher nun ist es aus), dann wenigstens ohne Angst und Schmerz. Dies knockte mich total aus. Als ich am nächsten Tag erwachte und mir klar wurde, dass ich mich so fast umgebracht hätte, fuhr ich wieder auf die Psychiatrie. Zum Glück wurde ich sofort auf einer Akutstation aufgenommen. Dies war eine Biologische Station ohne Therapie, Medikamenteneinstellung. Ich verbrachte 8 Wochen auf dieser Station. Durch die Medikamente ging es mir nach den ersten 2 Wochen plötzlich schlagartig besser. Ich lernte dort auch eine Hypnosetherapeutin kennen, die mir bei regelmäßigen Sitzungen sehr weiter geholfen hat.

 

Nach den 8 Wochen hatte ich das Glück gleich direkt auf einer Therapiestation ausgenommen zu werden. Dort wurde die Verhaltenstherapie praktiziert und ich lernte einige Dinge, die mir bis heute gute Dienste erwiesen haben. Auf dieser Station kam mir dann auch die Idee eine Homepage zu machen www.angst-nein-danke.at, um anderen zu helfen.

 

16 Wochen sind vergangen und ich wurde wieder entlassen, sofort nahm ich wieder meinen Beruf wahr und es ging mir gut dabei. 2 Jahre vergingen, ich begann langsam die Medikamente zu reduzieren und es ging mir immer noch gut. Leider 6 Monate nach dem Absetzen kamen langsam ein paar Angstattacken wieder hinzu, mit diesen wurde ich aber spielend fertig. Noch ein paar Monate später nach einer Angstattacke in einer Straßenbahn, die ich nicht verlassen konnte, da sie im Stau stand, wurde es wieder schlimmer. Ich habe mich sofort wieder aufnehmen lassen und war auch dieses Mal 16 Wochen darin und sofort im Anschluss noch mal 6 Wochen Reha für Seelische Gesundheit. Ich wollte einfach so viel machen wie möglich und das in so wenig Zeit wie möglich. Nun geht es mir wieder gut und ich hab wieder was dazu gelernt.

Neben meinen alten Diagnosen haben sie bei mir nun auch noch Borderline diagnostiziert, jedoch ohne Selbstverletzung.

 

Ich bin mir sicher, dass meine innere Einstellung „Das machst du jetzt und aus“, mir sehr bei der Exposition geholfen hat und mit der Grund ist, dass es mir nun gut geht.

 

Ich werde weiter an der Website arbeiten sowie auf Facebook, Google+, Twitter, etc.

Viel Arbeit und das neben meinem Beruf, tja stressig, aber was solls

 

Ich wünsche euch was.

 

Liebe Grüße Dominik Hofmann

 

 

Linktausch.at
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